Website-Icon Klima-Wissen

Sonderabfall-Sammelstelle Darmstadt: Zeiten und Mengenlimit

Sonderabfall-Sammelstelle Darmstadt: Zeiten und Mengenlimit

An der Sonderabfall-Sammelstelle Darmstadt gilt pro Anlieferer ein Mengenlimit von 1 m³. · KI-generiertes Symbolbild

Sonderabfall-Sammelstelle Darmstadt: Am Sensfelderweg 33 nimmt der EAD Schadstoffe wie Farben, Lacke und Chemikalien entgegen. Die Anlieferung ist auf einen Kubikmeter je Anlieferer begrenzt. Geöffnet ist dienstags und freitags von 10 bis 14 Uhr, mittwochs von 13 bis 18 Uhr sowie am ersten Samstag im Monat. Der benachbarte Recyclinghof hat andere Öffnungszeiten.

Wer in Darmstadt Farbreste, Lösungsmittel oder alte Batterien loswerden möchte, landet unweigerlich bei der Sonderabfall-Sammelstelle am Sensfelderweg 33. Betrieben wird sie vom EAD, der dort gleich zwei Einrichtungen mit unterschiedlichen Öffnungszeiten unterhält: den Recyclinghof und die Sonderabfall-Sammelstelle. Wer die Zeiten verwechselt, steht vor verschlossenem Tor. Die Annahme ist außerdem mengenmäßig begrenzt – ein Kubikmeter pro Anlieferer, nicht mehr. Wer diese Eckpunkte kennt, kann seinen Weg zur Sammelstelle gezielt planen, statt unnötig oft vorbeizufahren oder mit falscher Ladung abgewiesen zu werden. Der folgende Beitrag ordnet Annahmekriterien, Öffnungszeiten und Abgrenzung zu Sperrmüll und Recyclinghof so, dass sich ein Besuch beim ersten Mal lohnt.

Kurz zusammengefasst: Die Sammelstelle in Darmstadt ist auf gefährliche Haushaltsabfälle spezialisiert und hat eigene, vom Recyclinghof abweichende Öffnungszeiten. Wer mehr als einen Kubikmeter abgeben will oder Sperrmüll hat, braucht einen anderen Weg.

Das Wichtigste in Kürze

  • Adresse: Sensfelderweg 33, Darmstadt
  • Mengenlimit: 1 Kubikmeter pro Anlieferer
  • Öffnungszeiten: Di und Fr 10–14 Uhr, Mi 13–18 Uhr, plus erster Samstag im Monat
  • Betreiber: EAD (Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Darmstadt)
  • Unterschied zum Recyclinghof: gleiche Adresse, andere Öffnungszeiten und Annahmekriterien

Was wird an der Sonderabfall-Sammelstelle angenommen?

Angenommen werden Abfälle, die als gefährlich eingestuft sind – also Stoffe mit besonderen Gefährlichkeitsmerkmalen für Gesundheit oder Umwelt, wie das Umweltbundesamt zu gefährlichen Abfällen festhält. Dazu zählen typischerweise Farben, Lacke, Lösungsmittel, Batterien, Pflanzenschutzmittel und ähnliche Problemstoffe aus dem Haushalt.

Solche Substanzen benötigen spezielle Entsorgungswege, damit enthaltene Schadstoffe kontrolliert unschädlich gemacht werden. Genau dafür ist die Sammelstelle da: Sie bündelt Problemstoffe aus vielen Haushalten und übergibt sie an spezialisierte Entsorger, statt sie im normalen Restmüll oder Abwasser verschwinden zu lassen. Für größere Mengen aus Gewerbebetrieben gelten ohnehin eigene Nachweispflichten nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz, die über die private Anlieferung hinausgehen.

Wie viel Sonderabfall darf man abgeben?

Die Mengenbegrenzung liegt bei einem Kubikmeter je Anlieferer und Besuch. Das entspricht in etwa dem Volumen eines vollen Kofferraums mittlerer Größe. Wer mehr Material hat, muss entweder mehrfach anfahren oder auf einen gewerblichen Entsorgungsweg ausweichen. Für den typischen Haushalt, der Farbreste, alte Chemikalien und ein paar Batterien loswerden will, reicht diese Grenze in aller Regel aus.

Wann ist die Annahme geöffnet?

Die Sammelstelle öffnet dienstags und freitags von 10 bis 14 Uhr, mittwochs von 13 bis 18 Uhr und zusätzlich am ersten Samstag im Monat. Diese Zeiten weichen von denen des benachbarten Recyclinghofs ab, obwohl beide Einrichtungen dieselbe Adresse teilen. Wer zusätzlich Sperrmüll entsorgen Darmstadt möchte, findet auf der verlinkten Seite die passenden Hinweise zu Terminen und Ablauf, denn dafür ist ein anderer Weg als über die Sonderabfall-Sammelstelle nötig. Wichtig: An Feiertagen und bei kommunalen Schließtagen kann die Annahme ausfallen, auch wenn der reguläre Wochentag passt. Wer sicher gehen will, plant den Besuch außerhalb von Brückentagen und Feiertagswochen ein.

Worin unterscheidet sich die Sammelstelle vom Recyclinghof?

Der Recyclinghof nimmt vorrangig Wertstoffe wie Metall, Holz, Elektrogeräte und Grünschnitt an, während die Sonderabfall-Sammelstelle für gefährliche, schadstoffhaltige Materialien zuständig ist. Beide teilen sich die Adresse Sensfelderweg 33, doch sie funktionieren wie zwei getrennte Betriebe mit eigenen Öffnungszeiten und eigenen Annahmeregeln. Wer mit gemischter Ladung anreist, sollte vorher trennen, sonst droht die Abweisung an einer der beiden Stellen. Auf vielen Wertstoffhöfen lassen sich laut Umweltbundesamt ohnehin sowohl Wertstoffe als auch Problemstoffe abgeben – in Darmstadt ist diese Aufgabe aber klar auf zwei Standorte am selben Gelände verteilt, mit unterschiedlichen Zeitfenstern.

Vergleich Sonderabfall-Sammelstelle und Recyclinghof Darmstadt
Merkmal Sonderabfall-Sammelstelle Recyclinghof
Zuständig für Gefährliche Abfälle Wertstoffe, Sperrgut nach Regelung
Adresse Sensfelderweg 33 Sensfelderweg 33
Öffnungszeiten Di/Fr 10–14, Mi 13–18, 1. Sa/Monat Eigene, abweichende Zeiten
Mengenlimit 1 m³ pro Anlieferer Nach Betreiberregel

Für wen lohnt sich die Abgabe dort?

Private Haushalte in Darmstadt und Umgebung profitieren am meisten, wenn sich über Monate Farbreste, alte Reinigungsmittel oder Batterien angesammelt haben. Eine Einzelfahrt wegen einer kleinen Menge Sonderabfall lohnt selten – sinnvoller ist es, mehrere Problemstoffe zu sammeln und gebündelt abzugeben, sobald sich ein Kofferraum füllt. Kleinbetriebe mit haushaltsähnlichen Mengen können die Stelle ebenfalls nutzen, größere Gewerbemengen benötigen dagegen einen separaten, nachweispflichtigen Entsorgungsweg. Wer nur einzelne Batterien oder eine Farbdose entsorgen will, findet oft näher gelegene Sammelstellen im Handel, etwa in Baumärkten oder Drogerien, sodass sich die Fahrt zum Sensfelderweg erst ab einer gewissen Menge wirklich rechnet.

Was sollte man vor der Anlieferung prüfen?

Vor der Fahrt lohnt ein Blick auf drei Punkte: aktuelle Öffnungszeiten, die eigene Menge im Vergleich zum Kubikmeter-Limit und die Verpackung der Stoffe. Flüssigkeiten sollten in dicht verschlossenen, beschrifteten Originalgebinden transportiert werden, damit nichts auslaufen oder sich vermischen kann. Unbekannte oder unbeschriftete Substanzen bereiten am Annahmepunkt zusätzlichen Aufwand, weil sie erst identifiziert werden müssen. Wer mehrere Chemikalien mitbringt, sollte sie getrennt und stehend transportieren, keinesfalls in einem gemeinsamen offenen Behälter. Nach der Abgabe übernimmt die Sammelstelle die weitere fachgerechte Verwertung oder Beseitigung – vergleichbar mit dem Prinzip von Schadstoffmobilen, die laut Wikipedia-Artikel zur Schadstoffsammlung kostenlose Annahme haushaltsüblicher Problemstoffe ermöglichen. Wer stattdessen Abfall achtlos in der Natur oder am Straßenrand ablädt, trägt zur Entstehung einer wilden Müllkippe bei, wie Wikipedia den Begriff der wilden Müllkippe beschreibt – mit Folgen für Boden, Wasser und Nachbarschaft, die sich oft nur mit hohem Aufwand beseitigen lassen.

Quellen, Stand: September 2026
Angabe Quelle
gefährlichen Abfällen umweltbundesamt.de
Wertstoffe als auch Problemstoffe umweltbundesamt.de
Schadstoffsammlung de.wikipedia.org
wilden Müllkippe de.wikipedia.org

Häufige Fragen zur Sonderabfall-Sammelstelle Darmstadt

Welche Folgen hat falsches Entsorgen von Schadstoffen?

Falsch entsorgte Schadstoffe können Böden und Grundwasser verunreinigen und stellen ein Gesundheitsrisiko dar. Landen Chemikalien im Hausmüll oder Abfluss, gefährden sie zudem die Anlagen der Müll- und Abwasserentsorgung. Deshalb existieren spezielle, überwachte Entsorgungswege für gefährliche Abfälle, die genau solche Schäden verhindern sollen.

Gibt es Sonderfälle bei Verpackung oder Gebinden?

Ja, Flüssigkeiten und Chemikalien müssen in dicht verschlossenen, möglichst originalen und beschrifteten Behältern angeliefert werden. Unbeschriftete oder beschädigte Gebinde können die Annahme verzögern oder erschweren, weil der Inhalt erst geprüft werden muss. Größere Mengen sollten in stabilen, auslaufsicheren Kisten transportiert werden.

Wie geht es nach der Abgabe weiter?

Nach der Anlieferung übernimmt der Betreiber die weitere Sortierung und leitet die Stoffe an spezialisierte Entsorgungsanlagen weiter. Dort werden die Schadstoffe je nach Art chemisch behandelt, verbrannt oder fachgerecht deponiert. Der Ablauf ist über Begleitscheine und Nachweise dokumentiert, damit die Entsorgung nachvollziehbar bleibt.

Was ist der Unterschied zwischen Sonderabfall, Sperrmüll und Wertstoffen?

Sonderabfall umfasst schadstoffhaltige Stoffe wie Chemikalien oder Batterien, Sperrmüll betrifft große, sperrige Haushaltsgegenstände wie Möbel, und Wertstoffe sind wiederverwertbare Materialien wie Metall oder Papier. Jede Kategorie hat eigene Annahmestellen und Regeln in Darmstadt, weshalb sich eine Vermischung der drei Wege bei der Anlieferung nicht empfiehlt.

Ab wann lohnt sich die Anfahrt zur Sammelstelle?

Eine Fahrt lohnt sich meist erst, wenn sich mehrere Problemstoffe angesammelt haben, etwa Farbreste, alte Batterien und Reinigungsmittel zusammen. Für eine einzelne kleine Menge sind oft näher gelegene Sammelpunkte im Handel praktischer und zeitsparender.

Fazit: feste Regeln erleichtern die Entsorgung

Die Sonderabfall-Sammelstelle Darmstadt funktioniert nur mit Planung: feste Öffnungszeiten wie Mittwoch 13 bis 18 Uhr und ein Limit von einem Kubikmeter je Anlieferer bestimmen den Ablauf. Wer die Unterschiede zum benachbarten Recyclinghof kennt und Gebinde richtig vorbereitet, spart sich unnötige Wege. Für Sperrmüll gilt ein eigener Weg, der über die Sammelstelle hinausgeht.

Die mobile Version verlassen